Stärken des Schienengüterverkehrs in der Corona-Krise nutzen – Timeline

Der Schienengüterverkehr hat auch in der Pandemie als Ergebnis systembedingter Vorteile und verantwortungsbewussten Managements seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Der Rückgang der Ladungsmenge infolge sinkender Industrieproduktion und unterbrochener Logistikketten sowie eine aggressive Preispolitik im Straßengüterverkehr samt sinkender Dieselpreise haben nun zu Verkehrsverlagerungen auf die Straße geführt. Was die Wettbewerbsbahnen unternehmen und was die Politik nun tun muss, wenn sie ihre verkehrspolitischen Ziele nicht gefährden will, lesen Sie hier.

Masterplan Schienenverkehr – ein guter Schritt zur Stärkung der Schiene

Beim Schienengipfel am 30. Juni 2020 hat das BMVI mit Vertretern des Schienensektors den Masterplan Schiene der Öffentlichkeit vorgestellt. Besonders wertvoll ist für die Wettbewerbsbahnen das Bekenntnis der Regierung und der ganzen Branche, den Marktanteil der Schiene im Güterverkehr bis 2030 auf mindestens 25 Prozent zu steigern. Die Umsetzung der vorgesehen Maßnahmen muss sofort angegangen werden. Zwei wichtige „Gebote“ zur Stärkung der Schiene fehlen allerdings im Masterplan…

Die Pressemitteilung des NEE, den Masterplan Schiene und den Schienenpakt des Zukunftsbündnisses finden Sie hier.

Der Schiene jetzt Priorität geben! Die drei Kernforderungen der acht Bahnverbände

Die acht Bahnverbände haben zu Beginn des Wahljahrs 2021 ihre drei wichtigsten Forderungen an die Politik präsentiert. Die nächste Bundesregierung muss die Infrastruktur für den Deutschlandtakt ausbauen, die Digitalisierung der Schiene vorantreiben und die Verkehrswende forcieren, heißt es in einem gemeinsamen Papier der Verbände zur Bundestagswahl. Unter anderem machen sich die Verbände in diesem Kontext für eine langfristige finanzielle Absicherung des Ausbaus und der Modernisierung der Schieneninfrastruktur stark: Dafür eignet sich ein staatlicher Bahninfrastrukturfonds nach Schweizer Vorbild.

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Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.

Wettbewerbsbahnen wickeln über die Hälfte des Schienengüterverkehrs in Deutschland ab. 2018 waren das 136 Milliarden Tonnenkilometer (lt. Destatis). Wir wollen, dass es mehr werden: Als Netzwerk Europäischer Eisenbahnen sind wir der Zusammenschluss von 70 Mitgliedern, zu denen Eisenbahn­verkehrs­unternehmen und Unternehmen aus deren Umfeld gehören. Fairer Wettbewerb auf der Schiene ist unser Hauptanliegen.

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Gesucht für unser Berliner Büro: Sekretär/in oder kaufmännische/n Angestellte/n (m/w/d) in Teilzeit

24.02.2021 - Für unsere weiterwachsenden politischen und verbandsinternen Aktivitäten suchen wir für unser Büro im Berliner Regierungsviertel zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sekretär/in oder kaufmännische/n Angestellte/n (m/w/d) in Teilzeit.

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Durchbruch für digitale Leit- und Sicherungstechnik bei der Eisenbahn? - Bundesländer wollen EU-Mittel für ETCS-Technik einsetzen

23.02.2021 - Das NEE begrüßt den Vorstoß des Verkehrsausschusses des Bundesrates, die Mittel des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans für fahrzeugseitige ETCS-Technik und somit für die Modernisierung der klimafreundlichen Eisenbahn zu nutzen.

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Gemeinsame Presseinformation vom Fahrgastverband PRO BAHN und NEE: Winterkapitulation darf sich nicht wiederholen

14.02.2021 - Gut eine Woche lang haben Kälte und zu Beginn starke Schneefälle die Menschen in allen Verkehrsmitteln auf eine harte Probe gestellt – besonders bei der Eisenbahn. Noch immer gibt es Zugausfälle, einzelne Schienenstrecken sind immer noch gesperrt und beladene Güterzüge seit Tagen im Nirgendwo abgestellt sowie Weichen zu Industriegleisen nicht befahrbar. Im Angesicht neuer Niederschläge haben der Fahrgastverband PRO BAHN und das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) e.V. eine Bilanz gezogen und formulieren Forderungen, wie die Verlässlichkeit des systemrelevanten Schienenverkehrs schnell gestärkt werden kann.

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Winter bei der DB - Ein Brief an Herrn Bundesverkehrsminister Scheuer anlässlich seiner Danksagung auf Twitter

09.02.2021 - Herr Bundesverkehrsminister Scheuer bedankt sich auf Twitter bei den Mitarbeiter:innen für deren Einsatz aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen. Wir schließen uns diesem Dank an, betonen aber auch, dass es nicht allein am dem Wetter liegt, wenn ein reibungsloser Betriebsablauf nicht mehr gewährleistet ist. Eine entsprechende Untersuchung wird empfohlen.

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