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Die Warnung der DB vor dem „Reißen von Lieferketten“ ist überzogen - Statement des NEE zum Streik der GDL

15.08.2021 - Die nicht zur DB gehörigen Güterbahnen wurden nicht bestreikt und haben schon vor dem Streik annähernd 60 Prozent des deutschen Schienengüterverkehrs bewältigt. An den Streiktagen liefen ihre Verkehre planmäßig und wegen der geringeren Auslastung der Schienen sogar etwas schneller durch das Netz. Relevante Störungen in der Infrastruktur wurden nicht verzeichnet und das sollte auch so bleiben.

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Mehltau auf der Tunnelbaustelle – in Rastatt kommen die Grundprobleme der deutschen Schieneninfrastrukturpolitik an die Oberfläche

12.08.2021 - An diesem und den zwei folgenden Wochenenden wird die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Freiburg komplett für den Schienenverkehr gesperrt. Grund sind die Erneuerungen von Gleisen und Weichen zwischen Offenburg und dem 30 km südlich gelegenen Ort Orschweier, teilweise auch zeitgleich an zwei noch weiter südlich gelegenen Abschnitten. Im Normallfall befahren 250 Züge pro Tag – vom internationalen Güterverkehr über den regionalen Personenverkehr bis zum schnellen Personenfernverkehr – eine der wichtigsten europäischen Eisenbahnstrecken.

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Statement des NEE zur Bahnreform II: "Wer zu spät kommt..."

07.08.2021 - SPD-Fraktionsvize Sören Bartol wehrt sich laut einem am 6. August erschienenen Artikels im „SPIEGEL“ gegen eine „Zerschlagung“ des DB-Konzerns. Die SPD möchte von den Ursachen der DB-Dauerkrise – Stagnation im Verkehrsmarkt, Verschuldungsanstieg, Fehlinvestitionen – offenbar nichts wissen. Auf mehr funktionierende Gleise und Verladestellen, modernere Bahnhöfe und ein dichteres grünes Bahnstromnetz warten aber auch alle anderen Eisenbahnunternehmen.

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Breites Verbändebündnis im Schienensektor: Stärkung des Verkehrsträgers Schiene erfordert echte Bahnreform 2.0. Bahnreform ist keine Diskussion von Vorgestern!

02.08.2021 - Eine grundlegende Reform des Systems Schiene hält ein breit aufgestelltes Bündnis aus dem Schienensektor jetzt für erforderlich. Die Bahnreform II sei keinesfalls eine Diskussion von vorgestern, sondern für heute, morgen und übermorgen. Aktiver Klimaschutz im Verkehrsbereich könne nur durch eine echte Verkehrsverlagerung auf die Schiene als ein Bestandteil der Mobilitätswende gelingen. Für die Erreichung der dahinterstehenden politischen Ziele, wie die Einführung des Deutschlandtaktes und dem dafür zwingenden Aus- und Neubau sowie der Modernisierung der Schieneninfrastruktur, sei unumgänglich. Diese Position vertritt ein breites Bündnis aus dem Schienensektor in einem heute in Berlin veröffentlichten Positionspapier.

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Im Morgengrauen gescheitert: Zeitgleiche Sperrung von Rheintalbahn und Gäubahn weckt Erinnerungen an das Rastatt-Desaster

31.07.2021 - An diesem und den zwei folgenden Wochenenden wird die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Freiburg komplett für den Schienenverkehr gesperrt. Grund sind die Erneuerungen von Gleisen und Weichen zwischen Offenburg und dem 30 km südlich gelegenen Ort Orschweier, teilweise auch zeitgleich an zwei noch weiter südlich gelegenen Abschnitten. Im Normallfall befahren 250 Züge pro Tag – vom internationalen Güterverkehr über den regionalen Personenverkehr bis zum schnellen Personenfernverkehr – eine der wichtigsten europäischen Eisenbahnstrecken.

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Sperrung der Rheintalbahn: Peter Westenberger im Interview mit dem SWR

30.07.2021 - Anlässlich der Vollsperrung der Rheintalbahn an drei aufeinander folgenden Wochenenden führte Peter Westenberger ein ein Interview mit dem SWR. Was die Sperrung für den Personen- und Güterverkehr bedeutet, wird in dem Interview erklärt.

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Gute Nachrichten aus Brüssel: EU-Kommission gibt Weg für die rückwirkende Trassenpreiserhöhung frei

30.07.2021 - Am Freitagabend hat die EU-Kommission aus Brüssel die rückwirkende Trassenpreisförderung bekanntgegeben. Die Förderung um 98 Prozent ist möglich. Eine Entscheidung, die das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) e.V. begrüßt.

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Statement des NEE zur DB Halbjahres-Pressekonferenz: Zu wenig Bewegung

29.07.2021 - Das Halbjahresergebnis der Deutschen Bahn AG zeigt wie im Brennglas, welch großer Handlungsbedarf für die neue Bundesregierung beim Güterverkehr besteht. Dass die DB Cargo auch im siebten Jahr in Folge ein negatives Ergebnis in dreistelliger Millionenhöhe produzieren wird, ist für niemanden tragbar. Der Bund trägt als Anteilseigner durch falsche verkehrspolitische LKW-freundliche Rahmenbedingungen wesentlich dazu bei, aber er muss in gleichem Maße klären, wie dieses Unternehmen selbst seine Produktivität so steigert, dass es schwarze Zahlen schreibt - wie die Wettbewerber vor und nach der Pandemie.

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Wir alle wollen viel mehr Güter auf der Schiene – aber auf welchen Schienen? - Regierung scheint drastische Unterfinanzierung des Netzausbaus fortsetzen zu wollen

26.07.2021 - Die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung hat ihren Entwurf des Bundeshaushalts 2022 samt mittelfristiger Finanzplanung bis 2025 beschlossen. Gegen Ende des Jahres wird er im Bundestag von einer neuen Mehrheit beraten. Eine der wichtigsten Kennzahlen für den Ausbau der Schiene löst bei den Güterbahnen große Enttäuschung und Fragen an die Parteien zu ihren Zukunftsplänen aus.

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Neues Sektorgutachten Bahn der Monopolkommission ist ein Fanal gegen verkrustete und wettbewerbsfeindliche Strukturen

22.07.2021 - Die Monopolkommission berät die Bundesregierung und hat gestern ihr alle zwei Jahre zu erstellendes Sektorgutachten zum Stand des Wettbewerbs auf den Eisenbahnmärkten veröffentlicht. Auf 137 Seiten bietet der Bericht eine ausführliche Analyse dazu, was wettbewerbspolitisch im deutschen Eisenbahnwesen nach wie vor falsch läuft.

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Scheuers oder Lutz‘ Bahnreform 3.0? Offenbar wackelt wieder der Schwanz mit dem Hund - Politik muss DB zunächst einer echten Bahnreform II unterziehen

20.07.2021 - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer spricht sich für eine Bahnreform „3.0“ aus, die den DB Konzern auf die Einhaltung von Klimaschutzzielen verpflichten soll. Beim Verband der Güterbahnen wird die Frage gestellt, ob damit der eigentliche Reformbedarf der Eisenbahnorganisation verschleiert oder lächerlich gemacht werden soll.

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Wahljahr 2021: Was sagen die Wahlprogramme zu den Kernforderungen der Güterbahnen?

13.07.2021 - Am 26. September wird der 20. Deutsche Bundestag gewählt. Nachdem mittlerweile die großen demokratischen Parteien ihre Wahlprogramme komplett veröffentlicht haben, ist ein detaillierter Vergleich der Vorhaben und Ankündigungen für die nächsten vier Jahre auch im Bereich des Güterverkehrs möglich.

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