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Studie: Wie sehr die Straße finanziell bevorzugt wird und warum Transparenz jetzt der erste Schritt ist

20.09.2021 - Die Vertreter:innen des Straßenverkehrs gerieren sich immer wieder als Opfer einer Umverteilung, die Autofahrer:innen schröpft und dadurch andere Verkehrsträger quersubventioniert. Eine vom NEE beauftragte explorative Studie widerlegt diese Behauptung. Tatsächlich deckt der Straßenverkehr seine unmittelbaren Kosten nicht, er wird mit zweistelligen Milliardenbeträgen aus Steuermitteln unterstützt. Die Güterbahnen fordern, dass die Regierung nach Jahren endlich auf ihre eigene Monopolkommission hört und der Intransparenz ein Ende bereitet. Deutschland sollte dem Beispiel der Schweiz folgen und eine Analyse der Kosten und Finanzierung des Verkehrs vornehmen.

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Katastrophales Baustellenmanagement: DB Netz legt erneut kurzfristig europäischen Korridor Rhine-Alpine lahm - Statement des NEE zu erneuten Sperrungen an der deutsch-niederländischen Grenze

16.09.2021 - HIer finden Sie das Statement von Geschäftsführer Peter Westenberger zur erneut zu kurzfristigen Ankündigung über Baumaßnahmen der DB Netz zwischen Viersen und Venlo, auf die wiederum unverzüglich nach geplantem Abschluss die Sperrung der Alternativstrecke über Emmerich folgen soll. Es sind ähnliche Auswirkungen wie am 10. und 11. September zu befürchten, als zwei deutsch-niederländische Grenzübergänge aufgrund sich verzögernder Baumaßnahmen gleichzeitig geschlossen wurden, sodass es zu erheblichen Einschränkungen auf dem Rhine-Alpine-Korridor kam.

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Alter Wein in neuen Schläuchen: Pläne zu Oberleitungs-Lkw kopieren teuer das Prinzip Schiene, statt endlich direkt in die Eisenbahn zu investieren

14.09.2021 - Das BMVI hat in der letzten Woche seine Pläne für einen neuen E-Highway in Bayern vorgestellt, auf dem Oberleitungen und elektrisch betriebene Lkw getestet werden sollen. Daneben verlaufen drei Eisenbahnstrecken, die bereits elektrifiziert sind und Gütertransporte aufnehmen könnten. Die Güterbahnen fordern die Bundesregierung auf, sich von ihren abwegigen Plänen einer Elektrifizierung des Straßengüter-Fernverkehrs zu verabschieden. Die Schiene sollte endlich priorisiert und Rückgrat des Güterfernverkehrs werden, sie ist bereits seit Jahrzehnten überwiegend „E“ unterwegs.

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Oberleitungs-Lkw auf Fernstraßen sind eine Sackgasse - Statement des NEE zur Vorstellung des BMVI von Innovationsclustern für klimafreundliche Lkw-Antriebstechnologien

10.09.2021 - Hier finden Sie das heutige Statement des NEE zur Vorstellung der neuesten Teststrecken für Oberleitungs-Lkw auf Fernstraßen des BMVI: „Das klima- und umweltfreundlichste Verkehrsmittel für den Güterfernverkehr ist und bleibt die schon heute weitestgehend elektrisch betriebene Schiene."

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Schwyz top – Deutschland flop - Güterbahnen fordern zum 25. Jahrestag, den Vertrag von Lugano schneller umzusetzen

07.09.2021 - Am 6. September 1996 wurde der „Vertrag von Lugano“ unterzeichnet. Deutschland und die Schweiz verpflichteten sich, die Infrastruktur für einen leistungsfähigen Eisenbahnverkehr zwi-schen beiden Ländern zu schaffen. Gestern, exakt 25 Jahre später, wurde im deutschen Bahnhof der Schweizer Grenzmetropole Basel eine Bilanz gezogen, die vor allem für die deutsche Verkehrs-politik beschämend ist. Während die Schweiz pünktlich Tunnel und Strecken fertiggestellt hat, kommen in Deutschland weder der Ausbau der Rheintalbahn noch Bypässe schnell genug voran. Die Güterbahnen formulierten nun ihre Erwartungen.

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Bilder der Veranstaltung „Zu Gast bei Freunden“ in Basel und Videos der Reden

07.09.2021 - Hier finden Sie die Bilder des Abends in Basel und die Reden von Winfried Hermann, baden-württembergischer Verkehrsminister, Adolf Ogi, ehemaliger Bundespräsdent der Schweiz und Josef Dittli, Präsident des Verband der verladenden Wirtschaft der Schweiz

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Ernüchternde Bilanz - Pressestatement des NEE zu 25 Jahren Vertrag von Lugano

06.09.2021 - Hier finden Sie das heutige NEE-Pressestatement zu 25 Jahren Vertrag von Lugano und seinem Nachfolgevertrag.

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Güterbahnen sichern Versorgung von Industrie und Handel wie an allen Tagen - Pressestatement

01.09.2021 - Hier finden Sie das heutige NEE-Pressestatement zum Beginn des dritten Streiks der GDL im Schienengüterverkehr. Das besagte Schreiben an den BDI-Präsidenten haben wir auch anderen Wirtschaftsverbänden zur Kenntnis gegeben.

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Meinungsumfrage: Deutliche Mehrheit für Priorisierung der Schiene

31.08.2021 - Fast zwei Drittel der Bevölkerung gibt bei einer repräsentativen Meinungsumfrage an, der Eisenbahn sollte im Gütertransport Priorität eingeräumt werden. Auch bei der Frage nach den bevor-zugten Infrastrukturinvestitionen favorisieren die Deutschen die Schiene mit deutlichem Abstand gegenüber der Straße.

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Auch der zweite GDL-Streik bringt Lieferketten nicht in Gefahr – Anteil der Wettbewerber wird drastisch unterschätzt - Schwarzmalerei beenden

25.08.2021 - Wenige Stunden nach dem Ende des jüngsten Streiks der GDL bei der Deutschen Bahn AG haben sich die nicht bestreikten Güterbahnen zu Wort gemeldet. Sie sehen weder Lieferengpässe noch einen Imageschaden. Dass fast 60 Prozent des deutschen Schienengüterverkehrs schon heute nicht mehr von der DB gefahren werden, ist den meisten Menschen unbekannt, wie eine aktuelle Meinungsumfrage zeigt.

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Die Warnung der DB vor dem „Reißen von Lieferketten“ ist überzogen - Statement des NEE zum Streik der GDL

15.08.2021 - Die nicht zur DB gehörigen Güterbahnen wurden nicht bestreikt und haben schon vor dem Streik annähernd 60 Prozent des deutschen Schienengüterverkehrs bewältigt. An den Streiktagen liefen ihre Verkehre planmäßig und wegen der geringeren Auslastung der Schienen sogar etwas schneller durch das Netz. Relevante Störungen in der Infrastruktur wurden nicht verzeichnet und das sollte auch so bleiben.

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Mehltau auf der Tunnelbaustelle – in Rastatt kommen die Grundprobleme der deutschen Schieneninfrastrukturpolitik an die Oberfläche

12.08.2021 - An diesem und den zwei folgenden Wochenenden wird die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Freiburg komplett für den Schienenverkehr gesperrt. Grund sind die Erneuerungen von Gleisen und Weichen zwischen Offenburg und dem 30 km südlich gelegenen Ort Orschweier, teilweise auch zeitgleich an zwei noch weiter südlich gelegenen Abschnitten. Im Normallfall befahren 250 Züge pro Tag – vom internationalen Güterverkehr über den regionalen Personenverkehr bis zum schnellen Personenfernverkehr – eine der wichtigsten europäischen Eisenbahnstrecken.

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