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Wo die Eisenbahn im Kostenvergleich unter die Räder kommt

Der Schienenverkehr muss massive Benachteiligungen bei den Kosten hinnehmen. Unter anderem wird von ihm erwartet, die Kosten für seinen Fahrweg vom Anfang bis zum Ende selbst zu tragen. Auch auf andere Benachteiligungen wies Peter Westenberger, Geschäftsführer des NEE, bei einem Vortrag vor der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) am 11. Oktober 2018 hin. Sie finden den Vortrag "Wo die Eisenbahn im Kostenvergleich unter die Räder kommt" hier.

Vortrag "Wo die Eisenbahn im Kostenvergleich unter die Räder kommt"


Stellungnahme der Eisenbahnverbände an die BNetzA zur Vergabe der 5G-Mobilfunkfrequenzen

Die acht Eisenbahnverbände haben zum Konsultationsentwurf der Bundesnetzagentur zur Vergabe von Frequenzen in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz ("5G-Mobilfunkfrequenzen") Stellung genommen.

Unsere Branche benötigt einen flächendeckenden und auch für künftige Anforderungen modernen Ausbaustandard des Mobilfunknetzes, um die Anforderungen der Kunden, der Verkehrsunternehmen und der Eisenbahninfrastrukturbetreiber an die Nutzung mobiler, digitaler Services überall und jederzeit auf der Schiene gewährleisten zu können. Insbesondere ist ein hochmoderner Ausbaustandard die Voraussetzung für eine modernisierte Schieneninfrastruktur mit zukunftsfähiger, digitaler Leit- und Sicherungstechnik, also auch für mehr Energieeffizienz, Klimaschutz, eine bessere Nutzung von Kapazitäten, höchste Verlässlichkeit und noch mehr Sicherheit.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

Stellungnahme der Eisenbahnverbände zum Konsultationsentwurf der BNetzA in Sachen 5G-Mobilfunkstandard


16 Vorträge zum Eisenbahnwesen an der TU Berlin - mit einem Schwerpunkt auf dem Schienengüterverkehr

Das Eisenbahnwesen-Seminar der Technischen Universität Berlin bietet im Wintersemester 2018/2019 (ab dem 15. Oktober) an fast jedem Montag Abend um 18 Uhr eine Vortragsreihe an. Viele der Vorträge drehen sich um Schienengüterverkehrs-Themen. Es geht beispielsweise um die automatische Kupplung, intermodale Terminals und Einzelwagenverkehre.

Das vollständige Programm der Vortragsreihe finden Sie hier.

Vortragsreihe des Eisenbahnwesen-Seminars der TU Berlin im Wintersemester 2018/2019


Anreizsystem: Netzwerk und VDV fordern Zusagen ein – DB Netz spielt auf Zeit

Rund vier Wochen nach Ablehnung des Anreizsystem-Entwurfs der DB Netz durch die Bundesnetzagentur gibt es keine klaren Hinweise, wie die DB Netz mit der neuen Lage umgehen will. In einem gemeinsamen Schreiben hatten der VDV und das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) einen kurzfristigen Start der zugesagten Zahlungen für baustellenbedingte Verspätungen und eine Trennung der Arbeit des „Runden Tisches Baustellenmanagement“ von einem neuen, genehmigungsfähigen Anlauf für das Anreizsystem gefordert. In einem Antwortschreiben spricht die DB von notwendiger Auswertung der Entscheidung und vermeidet klare Antworten.

Schreiben von VDV und NEE an DB Netz wegen weiterem Vorgehen Anreizsystem

Antwort der DB Netz zum weiteren Vorgehen Anreizsystem


Runder Tisch Schienengüterverkehr will Innovationsförderung im Bundeshaushalt 2019 sehen

Das bereits im Masterplan Schienengüterverkehr Mitte 2017 vorgeschlagene „Bundesprogramm Zukunft Schienengüterverkehr“ soll nach dem Willen aller Beteiligten am Runden Tisch Schienengüterverkehr erstmals 2019 Mittel aus dem Bundeshaushalt nutzen können. Das in Grundzügen bereits zu Beginn des Jahres erarbeitete Konzept, das eine Fördersumme von 500 Millionen Euro (bei Fördersätzen von in der Regel 50 Prozent) für die Beschaffung innovativer Technologien (und damit nicht für die konzeptionell getrennte Erforschung neuer Technologien) vorsieht, wurde und wird von den Verbänden in Gesprächen mit den Bundestagsabgeordneten beworben. Sollte die vorgeschlagene Startfinanzierung von 60 Millionen Euro im Haushalt 2019 im November beschlossen werden, könnten Maßnahmen ab Anfang kommenden Jahres förderfähig sein.

Bundesprogramm "Zukunft Schienengüterverkehr", Entwurf, Stand 17.09.2018


Ergebnisse der ETCS-Studie von McKinsey in der Übersicht

Das vom Bundesverkehrsministerium beauftragte Beratungsunternehmen McKinsey hat am 19. September die wesentlichen Ergebnisse seiner ETCS-Studie der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation hebt auch auf die vom Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) stark betonte Notwendigkeit einer Ausrüstungsfinanzierung der Fahrzeuge durch die öffentliche Hand ab.

McKinsey & Company Machbarkeitsstudie zum Projekt Zukunft Bahn (ETCS/DSTW)