Mitglied Nummer 50 - SWEG stößt zum Netzwerk

Die Zukunft des Güterverkehrs gestalten – Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG
verstärkt als 50. Mitglied das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen

Nahezu die Hälfte der Verkehrsleistung im deutschen Schienengüterverkehr wird bereits heute von Unternehmen erbracht,
die nicht zum DB-Konzern gehören. Ihr Marktanteil stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Der Wettbewerb
funktioniert und sorgt für ein vielfältigeres und attraktives Angebot für die verladende Wirtschaft.

Die so genannten Wettbewerbsbahnen im Schienengüterverkehr organisieren sich im Verband „Netzwerk Europäischer
Eisenbahnen (NEE) e.V.. Die Verbandsziele der im Jahr 2000 gegründeten Organisation mit Sitz im Berliner Regierungsviertel
sind: faire Wettbewerbsbedingungen im Verkehr, Modernisierung von Technik und Angeboten, Wachstum vorrangig durch
Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene.

Nun hat der Vorstandsvorsitzende des Netzwerks, Ludolf Kerkeling, das 50. Mitglied des Verbandes begrüßen können. Es
handelt sich um die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG), die kurz vor der Fusion mit der ebenfalls landeseigenen
Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL) steht. Das Unternehmen betreibt schwerpunktmäßig Personennahverkehre auf Straße
und Schiene in Baden-Württemberg und ist in diesen Bereichen auf einem erfolgreichen Wachstumskurs. Aber auch der
Schienengüterverkehr ist ein wichtiges Standbein des Unternehmens, das für sich dort trotz der schwierigen Marktsituation im
sogenannten Einzelwagenverkehr und im Wettbewerb mit der Straße einen potenziellen Wachstumsmarkt sieht. Diesen wolle
man, so SWEG-Vorstand Tobias Harms, durch neue Geschäftsmodelle im überregionalen Halbzug- und Ganzzugverkehr nutzen.

Bereits heute betreibt das Unternehmen einen Ganzzug als Frachtführer und erwirtschaftet mit seinem Fuhrpark aus derzeit
10 Güterzuglokomotiven einen Jahresumsatz von rund 6 Mio. Euro pro Jahr. Das Angebot an die verladende Wirtschaft wird
durch eigene Lade- und Verladestellen abgerundet.

Harms: „Wir wollen wachsen und benötigen neben guten Produkten auch Kooperationen mit anderen Privatbahnen. Aus
diesem Grund und mit Blick auf den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern haben wir uns
entschlossen, dem Netzwerk beizutreten.“

Ludolf Kerkeling begrüßte die SWEG als „wichtige Verstärkung aus dem Südwesten, als engagiertes, kundenorientiertes
und wachstumsfreudiges Unternehmen“, das mit seinem Hintergrund als im Wesentlichen landeseigene Gesellschaft gut
zum Mix der bereits zusammengeschlossenen Bahnunternehmen passe und „den Kunden ganzheitlich im Auge habe“.
Die kontinuierlich wachsende Mitgliederzahl des Verbandes helfe im Übrigen dabei, bessere Rahmenbedingungen für
den Schienengüterverkehr zu erreichen.


Pressemitteilung als PDF

Foto Tobias Harms (links) und Ludorf Kerkeling (rechts)

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